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Commerzbank weiter in den roten Zahlen


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06. August 2009, 08:14

Die Commerzbank AG at das zweite Quartal 2009 mit einem operativen Ergebnis von -201 Mio Euro nach -591 Mio Euro im ersten Quartal 2009 abgeschlossen. Die deutliche Verbesserung ist insbesondere auf niedrigere Belastungen aus strukturierten Kreditprodukten, das so genannte ABS-Portfolio, zurückzuführen. Gleichzeitig erzielten die Kernsegmente Privatkunden und Mittelstandsbank trotz anhaltend schwieriger Marktbedingungen erneut ein positives operatives Ergebnis von +206 Mio Euro. Das Investmentbanking profitierte im Zuge der Integration der Dresdner Bank von zusätzlichen Mandaten im Bereich der Unternehmensfinanzierung. Das Segment verbesserte sich beim operativen Ergebnis um 913 Mio Euro auf -231 Mio Euro. Jedoch fielen für die Dresdner Bank-Integration 216 Mio Euro Restrukturierungsaufwand an. Die Goodwill-Abschreibungen lagen bei 70 Mio Euro. Bei einem Ertragsteueraufwand von insgesamt 276 Mio Euro ergab sich ein Nach-Steuer-Ergebnis von -763 Mio Euro nach -888 Mio Euro im Vorquartal. Die Zahlen des Jahres 2009 sind auf Grund der Dresdner Bank-Übernahme nicht direkt mit den Angaben für 2008 vergleichbar. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft lag bei 993 Mio Euro nach 844 Mio Euro für Januar bis März 2009. Für das Gesamtjahr geht die Commerzbank unverändert von einer Risikovorsorge auf Vorjahresniveau aus. Die Kernkapitalquote (Tier 1) lag zur Jahresmitte bei 11,3 Prozent nach 10,2 Prozent zum 31. März 2009. Die Kosten für die Integration der Dresdner Bank dürften in 2009 rund 2 Mrd Euro betragen. Eine Prognose für das Gesamtjahr 2009 ist wegen der anhaltend schwierigen Märkte nach wie vor nicht möglich. Unter normalen Marktbedingungen kann 2012 mit der Rückzahlung der stillen Einlagen des SoFFin begonnen werden, bei einer positiven Marktentwicklung bereits ab 2011. Die Commerzbank erwartet unverändert, 2012 ihr mittelfristiges Ziel einer Eigenkapitalrendite von 12 Prozent nach Steuern zu erreichen.



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