Sorgen um die Eurozone und enttäuschenden Konjunkturdaten haben am Donnerstag die Kurse an den amerikanischen Aktienmärkten belastet. Zeitweise rutschte der Dow Jones Index dabei auch erstmals seit November 2009 wieder unter die 10.000 Punkte-Marke. Nach Griechenland stehen jetzt Portugal und Spanien im Brennpunkt der Spekulationen über Finanzierungsprobleme der Eurozonen-Länder. Auch schwache Daten vom US-Arbeitsmarkt drückten auf die Stimmung der Anleger. Die Zahl der Arbeitslosen-Erstanträge fiel in der vergangenen Woche unerwartet hoch aus. Investoren zufolge verheißen die Daten nichts Gutes für den am Freitag anstehenden Arbeitsmarktbericht für den gesamten Januar. Rohstofftitel gingen wegen des stärkeren Dollar in die Knie. Die Papiere des Aluminiumherstellers Alcoa gehörten mit einem Abschlag von 4,3 Prozent zu den größten Verlierern. Die Aktien von Barrick Gold und U.S. Steel gaben jeweils um mehr als 5 Prozent nach. Aber auch die Finanzwerte verloren deutlich. Der New Yorker Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo kündigte eine Klage gegen das größte US-Geldhaus Bank of America wegen der Umstände der Übernahme von Merrill Lynch an. Auf der Gewinnerseite standen dagegen die Titel des Netzwerkausrüsters Cisco. Der Konzern profitiert davon, dass Unternehmen und Behörden zunehmend ihr drahtloses Internet aufrüsten. Erstmals seit mehr als einem Jahr legte der Umsatz des Konzerns wieder zu. Die Titel von Mastercard brachen nach enttäuschenden Quartalsergebnissen um über 10 Prozent ein. Obwohl Visa ein gutes Ergebnis vorlegte, gaben die Papiere anfängliche Gewinne wieder ab. Burger King konnte zulegen, nachdem das Unternehmen mit Rabattaktionen seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal kräftig steigern konnte. Zudem kündigte Colgate-Palmolive ein umfangreiches Aktienrückkaufangebot an. Insgesamt hielt die schlechte Stimmung aber im Tagesverlauf an und die Indizes verloren kontinuierlich an Boden. Am Ende schlossen die US-Börsen mit Abschlägen von knapp 3 Prozent.
Geschäftszahlen 17. November 2009 (Industrieproduktion für Oktober)
Pressekonferenzen 28. November 2007 (Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter für Oktober) 02. Oktober 2001 (Sitzung der Notenbank)
Wirtschaftsdaten 10. August 2010 (Fed Zinsentscheid) 10. August 2010 (Großhandelszahlen für Juni) 10. August 2010 (Produktivität und Kosten für das 2. Quartal) 03. August 2010 (Schwebende Hausverkäufe für Juni) 03. August 2010 (Persönliche Einkommen und Ausgaben für Juni) 02. August 2010 (ISM-Index verarbeitendes Gewerbe für Juli) 02. August 2010 (Bauausgaben für Juni) 30. Juli 2010 (Verbrauchervertrauen der Uni Michigan für Juli) 30. Juli 2010 (Chicagoer Einkaufsmanagerindex für Juli) 30. Juli 2010 (BIP für das 2. Quartal)