Zum Wochenschluss zeigten sich die amerikanischen Aktienmärkte wieder schwächer. Beunruhigende Nachrichten aus Unternehmen und von der Konjunktur trugen zur schlechten Stimmung bei. So hat sich das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima im Juli deutlich stärker eingetrübt als von Experten erwartet. Dabei lag der Gesamtindex im Berichtsmonat bei 66,5 Punkten. Volkswirte waren zuvor von einem Wert von 74,5 Punkten ausgegangen. Auch die Verbraucherpreise haben sich im Juni leicht reduziert. Zugleich waren die Quartalszahlen von General Electric und der Bank of America wenig beeindruckend und auch die Citigroup konnte nicht überzeugen. Die Aktien der Bank of America brachen um 9 Prozent ein. Die Bank hatte im zweiten Quartal zwar einen höher als von Experten erwarteten Gewinn erzielt, doch der deutliche Rückgang der Erträge enttäuschte. Die Titel der Citigroup verloren 6 Prozent. Zwar hatte die Bank im zweiten Quartal trotz eines Gewinneinbruchs ebenfalls mehr verdient als erwartet. Vor allem die niedrigeren Einnahmen im Investmentbanking drückten aber auf die Stimmung. General Electric Aktien verloren mehr als 4 Prozent. Die Analysten lobten in ersten Einschätzungen den soliden Gewinn, zeigten sich aber von dem immer noch anhaltenden Umsatzschwund enttäuscht. Der weltweit größte Spielwaren-Hersteller Mattel hatte im zweiten Quartal weniger verdient als von Experten erwartet. Der Umsatzanstieg entsprach hingegen genau den Vorhersagen von Analysten. Die Aktie verlor daraufhin mehr als 9 Prozent. Auch Google fanden sich mit einem Abschlag von knapp 7 Prozent unter den schwächsten Indexwerten wieder. Der Suchmaschinen-Betreiber hatte im zweiten Quartal zum ersten Mal in zwei Jahren die Gewinnerwartungen des Marktes verfehlt. Relativ robust präsentierten sich Anteilscheine von Apple. Der Technologiekonzern spendiert den Nutzern des neuen iPhone 4 ein kostenloses Schutzgehäuse und reagiert damit auf die Empfangsprobleme des neuen Modells. Die Papiere von KB Home rutschten um über 6 Prozent ab, nachdem die Ratingagentur Standard & Poor's ihre Einschätzung für den US-Baukonzern abgesenkt hatte. So hielt die schwächere Stimmung im gesamten Tagesverlauf an und die Indizes gingen mit deutlichen Verlusten aus dem Handel.
Geschäftszahlen 17. November 2009 (Industrieproduktion für Oktober)
Pressekonferenzen 28. November 2007 (Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter für Oktober) 02. Oktober 2001 (Sitzung der Notenbank)
Wirtschaftsdaten 04. Oktober 2010 (Industrieaufträge für August) 04. Oktober 2010 (Schwebende Hausverkäufe für August) 17. September 2010 (Verbrauchervertrauen der Uni Michigan für September) 17. September 2010 (Verbraucherpreise für August) 17. September 2010 (Realeinkommen für August) 16. September 2010 (Philly Fed Index für September) 16. September 2010 (Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe) 16. September 2010 (Erzeugerpreise für August) 15. September 2010 (Industrieproduktion für August) 15. September 2010 (NY Empire State Index für September)