16. Oktober 2009, 12:51
Bei den Konsumentenpreisen der Eurozone wurde die Schnellschätzung mit -0,3 %
in der Jahresrate bestätigt. Beachtenswert ist, dass in Irland die Jahresrate weiter
von -2,4 % auf -3,0 % nachgab. Aus den USA wurde gestern überwiegend ein Set
positiver Nachrichten veröffentlicht. Der Empire-State-Index verdoppelte sich nahezu
von 18,9 Punkten im September auf 34,6 Punkte im Oktober. Die Erstanträge auf
Arbeitslosenhilfe gaben auf 514.000 nach. Ein niedrigerer Wert wurde hier zuletzt nur
in der ersten Kalenderwoche dieses Jahres erzielt. Die Konsumentenpreise wiesen
in der Monatsrate sowohl bei der allgemeinen Rate als auch der Kernrate einen
Anstieg um 0,2 % aus. Damit ergaben sich Jahresraten von -1,3 % bzw. +1,5 %. Der
Philly-Fed Index konnte jedoch im Monatsvergleich nicht zulegen. Er gab um 2,6
Punkte auf 11,5 Punkte nach. Der EZB-Präsident Trichet hob hervor, dass die Notenbank
in der Lage sei, seine außerordentlichen Maßnahmen der Krisenbekämpfung
umzukehren und bezeichnet exzessive Devisenmarktbewegungen als nicht
angemessen. Die USA bekräftigten die Politik eines starken US-Dollars und stellte
fest, China sei kein „Devisenmanipulator“. Auch vor diesem Hintergrund musste der
Euro temporär Einbußen bis knapp unter 1,49 USD hinnehmen. Der Euro sollte heute
„nur“ den nächsten Versuch starten, die Marke von 1,50 USD zu überwinden. Das
Mitglied der ungarischen Notenbank, Csaba Csaki betonte, die Notenbank habe
Spielraum für weitere Leitzinssenkungen. Die Inflation gab in Ungarn trotz einer
Erhöhung der Mehrwertsteuer überraschend auf 4,9 % im September nach (August:
5,0 %). Das nächste Treffen der Notenbank ist am kommenden Montag.
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