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Deutschland
Euwax Trends am Mittag
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01. September 2005, 17:13

Nach der leichten Entspannung der Ölpreise haben die Kursgewinne an der Wall Street auch den deutschen Aktienmarkt mit Gewinnen in den Tag starten lassen. So zog der DAX am Morgen bis auf 4874 Punkte nach oben und sorgte damit für einen lebhaften Handel mit den entsprechenden Derivaten. Zunächst waren Calls gesucht, die aber schon kurze Zeit später zum Teil wieder verkauft wurden.
Offenbar scheinen die Anleger bei Kursen von über 4870 Punkten dem DAX kurzfristig kein weiteres Aufwärtspotential zuzutrauen. Dagegen waren von nun an mehr Puts gesucht. Bis zum Mittag änderte sich daran nichts. Der DAX gab dann auch wieder etwas nach und notierte im Bereich von 4860 Punkten.

Der Preis für leichtes US-Öl (WTI) lag am frühen Morgen bei 68,80 US-Dollar pro Barrel, zog im weiteren Handelsverlauf aber wieder bis auf 69,59 US-Dollar an. In den Mittagsstunden notierte der Future im Bereich von 69,40 US-Dollar. Am Dienstag hatte es hier ein neues Rekordhoch von 70,85 US-Dollar gegeben. Die Entscheidung der US-Regierung, die durch den Hurrikan verursachten Produktionsausfälle mit Öl aus den Staatsreserven auszugleichen, hatte vorübergehend für eine Beruhigung der Märkte gesorgt. Ein Fass der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete am Mittag 67,60 US-Dollar. Beim Handel mit Derivaten auf das Öl blieb es ruhig. Offenbar ist den Anlegern der Markt im Moment zu nervös.


Der DOW JONES INDUSTRIAL AVERAGE schloss gestern bei 10481,60 Punkten mit 0,66 Prozent im Plus. Gleich nach der heutigen Handelseröffnung an der Börse Stuttgart waren am Handelssegment EUWAX Knock-out-Calls gesucht.
Der breiter gefasste S&P500-Index schloss in New York bei 1220,33 Punkten mit fast einem Prozent fester. Hier kam es - im Gegensatz zur Spekulation auf den DOW JONES - an der Börse Stuttgart allerdings zu einer starken Nachfrage nach einem Plain-Vanilla-Put-Optionsschein. Dieser wurde bereits vor Tagen von einem Börsenbrief empfohlen. Durch den gestrigen Anstieg des S&P500-Index verbilligte sich der Schein. Offenbar deshalb wurde er am Vormittag von einigen Investoren nachgekauft.

Ebenfalls gefragt war ein Knock-out-Call auf Bechtle. Viele kleine Kauforders lassen darauf schließen, dass es für dieses Produkt eine Empfehlung gegeben haben könnte. Die Bechtle-Aktie kostete am Mittag 17,55 Euro und lag damit 1,85 Prozent im Minus. Am Morgen hatte das Papier zwischenzeitlich bei 18,32 Euro deutlich höher gelegen.

Bei Short-Zertifikaten auf den Bund-Future gab es einen leichten Verkäufer-Überhang. Das Rentenbarometer war gestern nach einem überraschend starken Einbruch des Chicagoer Einkaufsmanagerindex weiter gestiegen. Zuvor hatte der Bund-Future nach der Meldung über die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in den USA bereits deutlich zulegen können. Der Höchstkurs lag bei 123,97 Punkten. Am heutigen Mittag notierte der Bund-Future bei 123,93 Prozentpunkten mit 2 Ticks im Minus. Der tiefste Kurs des Tages lag bis dahin bei 123,80 Punkten.

Zu Gewinnmitnahmen kam es bei Call-Optionsscheinen auf das tschechische Pharmaunternehmen Zentiva. Die Aktie notierte am Mittag an der Prager Börse bei 954 CZK mit 2,5 Prozent im Plus.




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