Nach der leichten Entspannung der Ölpreise haben die Kursgewinne an der Wall Street auch den deutschen Aktienmarkt mit Gewinnen in den Tag starten lassen. So zog der DAX am Morgen bis auf 4874 Punkte nach oben und sorgte damit für einen lebhaften Handel mit den entsprechenden Derivaten. Zunächst waren Calls gesucht, die aber schon kurze Zeit später zum Teil wieder verkauft wurden. Offenbar scheinen die Anleger bei Kursen von über 4870 Punkten dem DAX kurzfristig kein weiteres Aufwärtspotential zuzutrauen. Dagegen waren von nun an mehr Puts gesucht.
Der Preis für leichtes US-Öl (WTI) notierte am frühen Morgen bei 68,80 US-Dollar pro Barrel, zog im weiteren Handelsverlauf aber wieder bis auf 69,58 US-Dollar an. Am Dienstag hatte es hier ein neues Rekordhoch von 70,85 US-Dollar gegeben. Die Entscheidung der US-Regierung, die durch den Hurrikan verursachten Produktionsausfälle mit Öl aus den Staatsreserven auszugleichen, hatte vorübergehend für eine Beruhigung der Märkte gesorgt. Ein Fass der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete am Morgen 67,60 US-Dollar. Beim Handel mit Derivaten auf das Öl blieb es zunächst ruhig. Offenbar ist den Anlegern der Markt im Moment zu nervös.
Der DOW JONES INDUSTRIAL AVERAGE schloss gestern bei 10481,60 Punkten mit 0,66 Prozent im Plus. Gleich nach Handelseröffnung waren am Handelssegment EUWAX Knock-out-Calls gesucht.
Ebenfalls gefragt waren Knock-out-Calls auf Bechtle. Viele kleine Kauforders lassen darauf schließen, dass es für dieses Produkt eine Empfehlung gegeben haben könnte. Die Bechtle-Aktie kostete am Morgen 18,01 Euro und lag damit 0,73 Prozent im Plus.
Beim Short-Zertifikaten auf den Bund-Future gab es am Morgen einen leichten Verkäufer-Überhang. Das Rentenbarometer war gestern nach einem überraschend starken Einbruch des Chicagoer Einkaufsmanagerindex weiter gestiegen. Der Höchstkurs lag bei 123,97 Punkten. Am Morgen notierte der Bund-Future bei 123,85 Prozentpunkten mit 10 Ticks im Minus.
Pressekonferenzen 12. März 2007 (IfW-Konjunkturprognose für März) 23. November 2006 (Ifo-Geschäftsklima-Index für November) 12. Oktober 2001 (Einzelhandelsumsätze für August) 11. September 2001 (Handelsbilanz für Juli)
Wirtschaftsdaten 30. Juli 2010 (Großhandelsumsatz im 2. Quartal) 30. Juli 2010 (Einzelhandelsumsätze für Juni) 29. Juli 2010 (Arbeitslosenzahlen für Juli) 28. Juli 2010 (DIW Konjunkturbarometer für Juli) 28. Juli 2010 (Verbraucherpreise für Juli) 27. Juli 2010 (GfK-Konsumklima-Index für August) 27. Juli 2010 (Außenhandelspreise für Juni) 26. Juli 2010 (Im- und Exportpreise für Juni) 23. Juli 2010 (ifo Geschäftsklima Index für Juli) 23. Juli 2010 (Daten zum Bauhauptgewerbe für Mai)