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Deutschland
Rentenmarktkommentar
HSH


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09. Juli 2007, 11:54

Highlights
Überraschend gute US-Arbeitsmarktdaten
Halt die Unterstützung bei 109,66

Datenveröffentlichungen heute

USA
21:00 Uhr Konsumentenkredite Mai (e:5,3 Mrd. USD; nach 2,6 Mrd. USD)
Eurozone
08:00 Uhr Leistungsbilanz Deutschland Mai (e: 9,0 Mrd. EUR nach 9,6 Mrd. EUR)
08:00 Uhr Handelsbilanz Deutschland Mai (e: 15,5 Mrd. EUR nach 15,0 Mrd. EUR)
12:00 Uhr Industrieproduktion Deutschland Mai (e: +1,9% M/M nach -2,3% bzw. +4,6% Y/Y nach +3,8%)
EZB-Redner: 19.00 Uhr Stark

Markttechnik
Der Bund Future sollte heute die Unterstützungen bis 109,66 prüfen. Sollten sie hallten besteht nur eingeschränktes Erholungspotenzial bis 110,04.
Der MACD-Indikator nähert sich einem Verkaufsignal.
Der 14-Tage-RSI kurz vor der „Überverkauft-Zone“.

Marktkommentar
US-Treasuries standen am Freitag ganz im Zeichen des monatlichen Arbeitsmarktreports. Überraschend gute Daten für den Juni trieben die Renditen weiter in die Höhe. Bei leichterer Tendenz nahm die Neigung der Laufzeitenkurve zu, da das lange Ende überdurchschnittlich unter Druck stand. Derzeit läuft die „US-Job-Maschine“ weiter rund. Nicht nur die gemeldeten neuen 132 Tsd. neuen Stellen überraschten positiv, auch die beiden Vormonate April und Mai wurden um zusammen 55 Tsd. Stellen nach oben korrigiert. Der Trend von Stellenzuwächsen in den Service-Bereichen private Erziehung, Restauration und Gesundheitswesen hielt an, während im verarbeitenden Gewerbe Stellen verloren gingen. Die durchschnittlich gearbeitete Wochenzeit nahm moderat zu. Auch die gezahlten Durchschnittslöhne je Stunde stiegen leicht an. Alles in allem zeigt der Arbeitsmarktbericht, dass die US-Wirtschaft in der Lage ist, auf den Markt drängende Personen zu absorbieren. Der Lohnauftrieb bleibt jedoch begrenzt. Zusammen mit den ISM-Daten von Vortag zeigen die Non farm payrolls, dass das zyklische Tief vom ersten Quartal überwunden ist und das zweite Quartal mit einer merklich besseren Wachstumsrate aufwarten wird. Zu Wochenbeginn bleibt der US-Datenkalender fast vollständig leer, denn mit den Verbraucherkrediten Mai stehen nur nachrangige Konjunkturdaten auf der Agenda. Ein Blick auf die folgenden Tage zeigt, dass sich hieran in dieser Woche nichts ändern wird. Signale von der Fed sind heute nicht zu erwarten, da keine Reden von hochrangigen Notenbankmitgliedern angekündigt sind. Vor diesem Hintergrund sollten in erster Linie charttechnische Faktoren im Vordergrund des Marktgeschehens stehen.
In der Eurozone sind die Renditen zum Wochenausklang erneut gestiegen. Maßgeblicher Einfluss waren am Nachmittag die US-Arbeitsmarktdaten. Aber auch am Vormittag verharrten die Rententitel in der Verlustzone. Nach der EZB-Pressekonferenz vom Donnerstag stehen die Zeichen unverändert auf Zinsanstieg. Dies hielt das Kurze Ende fest im Griff der Bären, die mittels der US-Daten und des internationalen Zinszusammenhanges später auch am langen Ende „zulangen“ durften. In der Eurozone werden sich die Anleger mit weniger interessanten Meldungen zufrieden geben müssen.
Zwar stehen einige Veröffentlichungen an-mit Ausnahme der deutschen Industrieproduktion im Mai verdienen sie aber eher weniger Aufmerksamkeit. Wir rechnen angesichts der zuletzt freundlichen PMI-Befragungsergebnissen mit einer Erholung vom schlechten Vormonatswert. Insgesamt wird aber eine moderate Abkühlung im Vergleich zu den ersten vier Monaten des laufenden Jahres zu beobachten sein. Vor diesem Hintergrund dürfte der Bund heute daher seine Unterstützungen bis 109,66 testen. Wenn sie halten, besteht aber nur begrenztes Erholungspotenzial bis 110,05.




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Termine für Deutschland
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Pressekonferenzen
12. März 2007
(IfW-Konjunkturprognose für März)
23. November 2006
(Ifo-Geschäftsklima-Index für November)
12. Oktober 2001
(Einzelhandelsumsätze für August)
11. September 2001
(Handelsbilanz für Juli)

Wirtschaftsdaten
04. Oktober 2010
(Pkw-Neuzulassungen für September)
04. Oktober 2010
(sentix Konjunkturindex für Oktober)
04. Oktober 2010
(Konjunkturprognose 2011)
17. September 2010
(Erzeugerpreise für August)
15. September 2010
(Konjunkturprognose)
15. September 2010
(Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe für Juli)
14. September 2010
(ZEW Konjunkturerwartungen für September)
14. September 2010
(Großhandelspreise für August)
10. August 2010
(Großhandelspreise für Juli)
10. August 2010
(Verbraucherpreise für Juli)

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