22. April 2009, 07:21
Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2009 ist die Sika AG in vielen
Schwellenländern weiter gewachsen. Der vergleichsweise harte Winter
und die Auswirkungen der Wirtschaftskrise führten aber zu einem
insgesamt rückläufigen Umsatz. Der Umsatzrückgang im ersten Quartal in Lokalwährungen betrug 6,7 Prozent. Wechselkursveränderungen wirkten sich mit -6,0 Prozent negativ aus, sodass
der Umsatz in Schweizer Franken im Vergleich zum ersten Quartal des
Vorjahres um 12,7 Prozent von 1,017 Mrd CHF auf 0,888 Mrd CHF zurückging. Der Umsatzrückgang hat zwei Ursachen. Zum einen brachte das
Winterwetter während der Monate Januar und Februar und zum Teil auch
noch im März viele Bauaktivitäten in Nordeuropa und in Nordamerika
zum erliegen. Im Vorjahr dagegen war das Wetter kein Hindernis auf
den Baustellen. Zum anderen wirkte die weltweite Wirtschaftskrise in
immer mehr Ländern negativ auf die Bauindustrie, was zu nachlassendem
Neugeschäft führte. Basierend auf der aktuellen Lagebeurteilung wird Sika ihre
Anstrengungen hinsichtlich Kosten- und Cashmanagement unvermindert
fortsetzen. Die solide Finanzierung erlaubt dem Unternehmen,
seine gute Marktpositionierung zu sichern oder weiter zu verbessern,
um für den Aufschwung nach der Krise gut gerüstet zu sein. Vorhersagen zu Umsatz und Gewinn für das ganze Jahr sind jedoch weiterhin nicht möglich. |