Auch am Dienstag standen die Quartalsbilanzen der Unternehmen im Fokus an den amerikanischen Aktienmärkten. Zunächst starteten die Indizes im negativen Bereich aufgrund verfehlter Erwartungen an Goldman Sachs und IBM. So hatte am Montag nach Börsenschluss hatte IBM mit seinen Zahlen die Anleger enttäuscht. Der Umsatz des weltgrößten Computer-Dienstleisters war im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nicht so stark gestiegen wie von Analysten prognostiziert. Ebenfalls enttäuschte Umsatzerwartungen drückten die Papiere von Johnson & Johnson ins Minus. Der Pharma- und Medizintechnikkonzern hatte zwar dank starker Nachfrage aus den Übersee-Märkten einen Umsatz- und Gewinnanstieg verzeichnet, im amerikanischen Heimatmarkt war das Geschäft aber geschrumpft. Zudem ging es für die Anteilsscheine von Texas Instruments nach unten. Im zweiten Quartal hatte sich beim Chiphersteller der gute Lauf nach dem Jahresauftakt fortgesetzt. Der Umsatz war gestiegen und der Gewinn hatte sich sogar verdreifacht. Die Finanzmärkte hatten jedoch auch hier einen noch stärkeren Zuwachs erwartet. Goldman Sachs hatte im zweiten Quartal deutlich weniger verdient als im Vorjahr und die Analystenerwartungen verfehlt. Gründe waren die Bonussteuer in Großbritannien und die SEC-Strafe. Der Getränkekonzern PepsiCo hatte für das zweite Quartal wegen Übernahmen zweier Getränkeabfüller weniger Gewinn ausgewiesen, aber beim Umsatz deutlich zugelegt. Boeing konnte dagegen zulegen. Der US-Flugzeughersteller hat im Rahmen einer Luftfahrtmesse eine regelrechte Flut neuer Aufträge erhalten. Die UAL Corp., die Muttergesellschaft der US-Fluglinie United Air Lines, meldete, dass sie im zweiten Quartal angesichts gestiegener Umsätze einen deutlich höheren Gewinn erwirtschaftet hat und die Erwartungen auf bereinigter Basis übertreffen konnte. Wie Omnicom, der größte Werbekonzern der Welt, mitteilte, hat man im zweiten Quartal angesichts gestiegener Umsätze einen leicht höheren Gewinn erzielt. Die Erwartungen wurden dabei geschlagen. Konjunkturdaten waren dagegen Mangelware. Die US-Wohnbaubeginne haben im Juni einen Rückgang gegenüber dem vorangegangenen Monat ausgewiesen. Die Baugenehmigungen haben dagegen im Juni mit einem Anstieg überrascht. Im späten Handel standen dann vor allem Rohstoff- und Immobilientitel im Fokus der Anleger und zogen den Markt wieder nach oben. Am Ende haben die Indizes dann ihre Erholung vom Wochenbeginn fortgesetzt und konnten den Tag im Plus beenden.
Geschäftszahlen 17. November 2009 (Industrieproduktion für Oktober)
Pressekonferenzen 28. November 2007 (Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter für Oktober) 02. Oktober 2001 (Sitzung der Notenbank)
Wirtschaftsdaten 04. Oktober 2010 (Industrieaufträge für August) 04. Oktober 2010 (Schwebende Hausverkäufe für August) 17. September 2010 (Verbrauchervertrauen der Uni Michigan für September) 17. September 2010 (Verbraucherpreise für August) 17. September 2010 (Realeinkommen für August) 16. September 2010 (Philly Fed Index für September) 16. September 2010 (Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe) 16. September 2010 (Erzeugerpreise für August) 15. September 2010 (Industrieproduktion für August) 15. September 2010 (NY Empire State Index für September)