Zu Wochenbeginn starteten die amerikanischen Aktienmärkte zunächst freundlicher in den Handel. Die angekündigte Flexibilisierung des Yuan sorgte dabei für gute Stimmung. So zeigen die Pläne der chinesischen Notenbanker, dass das Land großes Vertrauen in die eigene Wirtschaft hat. Die Aussicht auf einen flexibleren Yuan-Kurs ist für Unternehmen eine gute Nachricht und wird die Anleger mutiger machen. Zugute kommen dürfte dies vor allem Exporttiteln. Einzelhändler gelten hingegen als die möglichen Verlierer, da die Importe aus China somit teurer werden. Nachdem der Goldpreis im Tagesverlauf einen Rekordpreis von 1,264,90 USD die Feinunze erreicht hatte, ging es für die Aktien des Bergbaukonzerns Freeport-McMoRan Copper & Gold deutlich aufwärts. Dagegen ging es für die Papiere des britischen Ölkonzerns BP weiter abwärts. Einerseits belasteten Aussagen des Ölförderers Anadarko, der gleichzeitig Miteigentümer der im Golf von Mexiko gesunkenen Bohrinsel ist. Dieser war am Wochenende auf Distanz zu BP gegangen. Zudem gab es ein internes Papier, wonach aus dem defekten Bohrloch im Golf von Mexiko deutlich mehr Öl austreten könnte als bislang angenommen. Bei den Technologiewerten gaben insbesondere die Anteilsscheine des Internet-Versandhändlers Amazon.com deutlich nach. Der Konzern hatte angekündigt den Preis für sein elektronisches Lesegerät Kindle zu senken. Disney-Aktien profitierten von dem sehr erfolgreichen Kinostart des Films Toy Story 3. Der computeranimierte Film hatte an seinem ersten Wochenende in den USA den zweitbesten Kinostart aller Zeiten im Trickfilmgenre hingelegt. Ein positiver Bericht im US-Anlegermagazin Barron's stützte wiederum Titel des Versicherers Metlife. Das Magazin hatte berichtet, dass der bevorstehende Zukauf der Lebensversicherungstochter Alico von AIG das Unternehmen profitabler macht und neue Märkte erschließt. Insgesamt konnten die guten Nachrichten die positive Stimmung aber nicht dauerhaft tragen. So rutschten die Indizes im Tagesverlauf wieder ab. Da weder wichtige Zahlen auf Unternehmens- noch auf Konjunkturseiten anstanden, und es somit keine weitere Impulse gab, schlossen die Indizes am Ende den Tag leicht im Minus.
Geschäftszahlen 17. November 2009 (Industrieproduktion für Oktober)
Pressekonferenzen 28. November 2007 (Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter für Oktober) 02. Oktober 2001 (Sitzung der Notenbank)
Wirtschaftsdaten 04. Oktober 2010 (Industrieaufträge für August) 04. Oktober 2010 (Schwebende Hausverkäufe für August) 17. September 2010 (Verbrauchervertrauen der Uni Michigan für September) 17. September 2010 (Verbraucherpreise für August) 17. September 2010 (Realeinkommen für August) 16. September 2010 (Philly Fed Index für September) 16. September 2010 (Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe) 16. September 2010 (Erzeugerpreise für August) 15. September 2010 (Industrieproduktion für August) 15. September 2010 (NY Empire State Index für September)