Auch zu Wochenbeginn bestimmten gute Unternehmensnachrichten und Daten von der Konjunkturfront das Geschehen an den amerikanischen Aktienmärkten. So waren die Verkäufe neuer Häuser im Juni auf das Jahr hochgerechnet überraschend deutlich um 23,6 Prozent auf 330.000 Häuser gestiegen. Volkswirte hatten nur mit einem Plus auf 320.000 Häuser gerechnet. Dagegen hat sich der Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) auf -0,63 Punkte verschlechtert. Bei den Unternehmen stand vor allem der Logistikkonzern FedEx im Fokus der Investoren. FedEx gab bekannt, dass er seine Ergebnisprognose für das erste Quartal und das Gesamtjahr nach oben korrigiert hat, was mit dem derzeitigen Marktausblick für die Treibstoffpreise und einer anhaltenden leichten Erholung der Weltwirtschaft zusammenhängt. Die Bank of Hawaii hat im zweiten Quartal einen deutlichen Ergebnisanstieg verzeichnet. Das Pharma- und Biotechnologieunternehmen Gilead Sciences meldete, dass es beabsichtigt, Wandelanleihen im Gesamtvolumen von 2,2 Mrd USD an institutionelle Investoren auszugeben. Wie der Eierproduzent Cal-Maine Foods erklärte, hat er im vierten Quartal bei leicht höheren Umsatzerlösen einen Gewinnsprung verbucht. Die Cal-Maine Aktien gewannen fast 12 Prozent. Dagegen musste der Zigarettenhersteller Lorillard im zweiten Quartal aufgrund eines Nachfragerückgangs und steigender Werbeaufwendungen einen Ergebnisrückgang ausweisen, konnte die Analystenprognosen jedoch schlagen. Auch die als besonders konjunktursensibel geltenden Aktien von Luftfahrtgesellschaften sprangen an. Im Blick standen ebenfalls die Anteilsscheine von Onyx Pharmaceuticals nach einer positiv ausgefallenen Phase-IIB-Studie beim Krebsmedikament Carfilzomib. IBM litt dagegen unter zwei Kartelluntersuchungen. Die EU-Kommission wirft dem amerikanischen IT-Konzern den Missbrauch seiner Marktposition vor. Beflügelt wurden die Titel des Biotechunternehmens Genzyme. Medienberichten zufolge ist GlaxoSmithKline an dem Unternehmen interessiert. So hielt die positive Stimmung im gesamten Tagesverlauf an und die Indizes bauten die Zugewinne im späten Handel noch weiter aus. Am Ende schlossen sowohl die Standardwerte als auch die High Techs mit einem Plus von 1 Prozent.
Geschäftszahlen 17. November 2009 (Industrieproduktion für Oktober)
Pressekonferenzen 28. November 2007 (Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter für Oktober) 02. Oktober 2001 (Sitzung der Notenbank)
Wirtschaftsdaten 04. Oktober 2010 (Industrieaufträge für August) 04. Oktober 2010 (Schwebende Hausverkäufe für August) 17. September 2010 (Verbrauchervertrauen der Uni Michigan für September) 17. September 2010 (Verbraucherpreise für August) 17. September 2010 (Realeinkommen für August) 16. September 2010 (Philly Fed Index für September) 16. September 2010 (Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe) 16. September 2010 (Erzeugerpreise für August) 15. September 2010 (Industrieproduktion für August) 15. September 2010 (NY Empire State Index für September)