Zum Wochenschluss präsentierten sich die amerikanischen Aktienmärkte nach einer entwas schwächeren Eröffnung im Verlauf wieder freundlicher. Dabei drehte sich fast alles um die Nachrichten von der Konjunkturfront. So waren die Verkäufe bestehender Häuser im vergangenen Monat überraschend erneut gefallen. Zudem hatte sich das von der Uni Michigan erhobene Konsumklima im Februar etwas stärker als zunächst ermittelt eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago aber war in diesem Monat überraschend gestiegen. Ferner hatte die Wirtschaft der USA im Schlussquartal 2009 stärker zugelegt als zunächst ermittelt. Insgesamt lieferten die Konjunkturdaten aber kein klares Bild der wirtschaftlichen Lage. Gestützt durch einen schwächeren Dollar konnten die Indizes aber weiter zulegen. Marktteilnehmer begründeten die Kursverluste des Greenback mit einem Medienbericht, wonach die deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau in einer Notmaßnahme Anleihen des hochverschuldeten griechischen Staates aufkaufen und dem Land damit finanziell unter die Arme greifen könnte. Auf die Stimmung drückte indes das neue Milliarden-Loch beim Versicherer AIG. Die Anteilsscheine der American International Group sackten nach Jahreszahlen um mehr als 9 Prozent ab. Der vom Staat aufgefangene Versicherer verliert weiter Geld. Im Schlussquartal hatte vor allem die Sanierung zu den roten Zahlen geführt. Dagegen waren die Titel des Pharmakonzerns Merck & Co gefragt. US-Präsident Barack Obama war am Donnerstag beim Gesundheitsgipfel in Washington mit dem Versuch zur Rettung seiner Gesundheitsreform auf taube Ohren gestoßen. Dies wirke sich weiterhin positiv auf die Merck-Papiere aus. Die Modekette Gap hat mit ihrem vorgelegten Quartalsgewinn die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der Hersteller von Antivirus- und Computersicherheitssoftware McAfee will jedes Jahr drei bis vier Unternehmen dazukaufen und damit das Wachstum weiter vorantreiben. So konnten sich die Indizes bis zum Handelsschluss über ihrem Vortagesniveau behaupten und beendeten die Woche im Plus.
Geschäftszahlen 17. November 2009 (Industrieproduktion für Oktober)
Pressekonferenzen 28. November 2007 (Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter für Oktober) 02. Oktober 2001 (Sitzung der Notenbank)
Wirtschaftsdaten 30. Juli 2010 (Verbrauchervertrauen der Uni Michigan für Juli) 30. Juli 2010 (Chicagoer Einkaufsmanagerindex für Juli) 30. Juli 2010 (BIP für das 2. Quartal) 29. Juli 2010 (Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe) 28. Juli 2010 (FED Beige Book) 28. Juli 2010 (Auftragseingang langlebiger Güter für Juni) 27. Juli 2010 (Verbrauchervertrauen für Juli) 27. Juli 2010 (Case-Shiller Index für Mai) 26. Juli 2010 (Verkauf neuer Häuser für Juni) 26. Juli 2010 (CFNAI-Index für Juni)