Zum Wochenschluss starteten die amerikanischen Aktienmärkte zunächst verhalten in den Handel und rutschten leicht unter ihr Vortagesniveau ab. So hatte ein leicht enttäuschend ausgefallener US-Arbeitsmarktbericht auf die Stimmung gedrückt. Auch die Sorge um die Schuldenprobleme der Eurozone hat weiterhin belastet. Viele Anleger fragen sich, wer außer Griechenland noch in der Tinte steckt. Während die Zahl der Beschäftigten im Januar überraschend gesunken war, war die Arbeitslosenquote entgegen den Erwartungen von Experten gefallen. Die Stundenlöhne waren zudem stärker gestiegen als vorhergesagt. Im weiteren Verlauf hatten die Anleger aber nach den kräftigen Kursrückgängen vom Vortag das Gefühl gehabt, etwas übertrieben zu haben. Für US-Anleger hat sich schließlich nichts Wesentliches geändert. Die Investoren haben dann vor allem bei Technologie- und Rohstoffwerten zugeschlagen. So legten die Technologie-Schwergewichte Cisco Systems und Intel deutlich zu. Dagegen gaben die Titel von Mastercard nach. Analysten äußerten sich einen Tag nach der Vorlage von Quartalszahlen des Kreditkartenanbieters unterschiedlich. Auch Teva Pharmaceuticals verlor deutlich. Der Generikahersteller rechnet wegen der Beilegung eines Rechtsstreits mit Belastungen im vierten Quartal von 315 Mio USD. Bei dem Streit geht es um angeblich überhöhte Medikamentenpreise im Rahmen staatlicher Gesundheitsprogramme. Air Products und Airgas sorgten für große Aufmerksamkeit. Der Linde-Konkurrent Air Products will den Branchenkollegen Airgas für 60 USD je Aktie in bar übernehmen. Die Transaktion hat ein Volumen von 5,1 Mrd USD. Die Airgas-Titel legten mehr als 40 Prozent auf über 60 USD zu. Dies ist Experten zufolge ein Zeichen, dass die Anleger mit einem höheren Gebot rechnen. Insbesondere in der letzten Handelsstunde setzten nochmals Käufe ein und die Indizes legten deutlicher zu. Am Ende schaffte der Dow Jones Index somit den Sprung in den positiven Bereich und auch die High Techs schlossen den Tag mit Zugewinnen.
Geschäftszahlen 17. November 2009 (Industrieproduktion für Oktober)
Pressekonferenzen 28. November 2007 (Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter für Oktober) 02. Oktober 2001 (Sitzung der Notenbank)
Wirtschaftsdaten 12. März 2010 (Verbrauchervertrauen der Uni Michigan für März) 12. März 2010 (Lager in der gewerblichen Wirtschaft für Januar) 12. März 2010 (Einzelhandelsumsätze für Februar) 11. März 2010 (Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe) 11. März 2010 (Handelsbilanz für Januar) 10. März 2010 (Lagerbestände für Januar) 05. März 2010 (Verbraucherkredite für Februar) 05. März 2010 (Durchschnittliche Stundenlöhne für Februar) 05. März 2010 (Arbeitslosenquote für Februar) 05. März 2010 (Beschäftigte für Februar)