Zum Wochenausklang sind die amerikanischen Aktienmärkte zunächst freundlicher in den Handel gestartet. Vor allem die Technologiebörse Nasdaq legte im Zuge positiver Nachrichten von Oracle und dem Black-Berry-Hersteller Research in Motion zu. Der Black-Berry-Produzent steigerte seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal um mehr als die Hälfte, während der SAP-Rivale mehr Software verkaufte als erwartet. Die Zahlen beider Unternehmen schürten Hoffnungen, dass Firmen rund um den Globus wieder mehr investieren. RIM-Rivale Palm rutschte dagegen im zweiten Geschäftsquartal tiefer in die roten Zahlen als befürchtet. Der Smartphone-Hersteller bekommt die Konkurrenz immer stärker zu spüren und wurde für die enttäuschenden Quartalszahlen an der Börse gründlich abgestraft. Die Aktie verlor mehr als 13 Prozent. Nach oben ging es dagegen für die Titel des Sportartikelherstellers Nike. Der Adidas-Rivale übertraf mit seinem Quartalsgewinn die Erwartungen und rechnet wieder mit einem Umsatzwachstum. Ins Augenmerk der Anleger rückte auch der Konzern Royal Gold, der ein freundliches Übernahmeangebot für den kanadischen Rivalen International Royalty abgab. Die Standardwerte rutschten jedoch schnell wieder ins Minus ab. Dafür verantwortlich war der stärkere US-Dollar, der vor allem den sehr international aufgestellten Unternehmen zu schaffen machte. Grund für die Stärke des Greenback war unter anderem ein Grenzkonflikt zwischen dem Iran und dem Irak. Angeblich sollen iranische Soldaten einen Bohrturm im Nachbarland besetzt haben. Darüber hinaus sorgte der große Verfallstag für Kursschwankungen am Markt. Mit einem satten Aufschlag von 9 Prozent standen die Papiere von Take Two Interactive ebenfalls weit oben auf der Einkaufsliste der Investoren. Der Groß-Investor Carl Icahn hatte seinen Anteil an dem Entwickler von Videospielen auf 11,3 Prozent ausgebaut. Der Pharmakonzern Amgen und sein Branchenkollege GlaxoSmithKline sind auf dem Weg zur EU-Zulassung für ihr gemeinsam vermarktetes Osteoporose-Mittel Prolia einen Schritt weiter. Erst im späten Handel konnten sich dann auch die Standardwerte wieder erholen und verbuchten am Ende ein leichtes Plus, während der Zugewinn bei den High Techs deutlicher ausfiel.
Geschäftszahlen 17. November 2009 (Industrieproduktion für Oktober)
Pressekonferenzen 28. November 2007 (Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter für Oktober) 02. Oktober 2001 (Sitzung der Notenbank)
Wirtschaftsdaten 30. Juli 2010 (Verbrauchervertrauen der Uni Michigan für Juli) 30. Juli 2010 (Chicagoer Einkaufsmanagerindex für Juli) 30. Juli 2010 (BIP für das 2. Quartal) 29. Juli 2010 (Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe) 28. Juli 2010 (FED Beige Book) 28. Juli 2010 (Auftragseingang langlebiger Güter für Juni) 27. Juli 2010 (Verbrauchervertrauen für Juli) 27. Juli 2010 (Case-Shiller Index für Mai) 26. Juli 2010 (Verkauf neuer Häuser für Juni) 26. Juli 2010 (CFNAI-Index für Juni)