Auch am Donnerstag haben die amerikanischen Aktienmärkte zur Handelseröffnung deutlich zugelegt. Trotz durchwachsener Konjunkturdaten konnten die Indizes an die positive Stimmung der Vortage anknüpfen. Die Anleger haben die gemischt ausgefallenen Wirtschaftsdaten abgeschüttelt und stellten weiter den insgesamt guten Verlauf der Berichtssaison in den Vordergrund. Der vielbeachtete Index der Federal Reserve von Philadelphia stieg im Februar mit 17,6 Zählern stärker als erwartet. Zudem kletterte der Empire-State-Index, der als wichtiger Indikator für die Industrieentwicklung im gesamten Land gilt, im Januar auf ein Rekordhoch und damit den zehnten Monat in Folge. Ein Anstieg der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie höhere Inflationszahlen konnten die Stimmung nicht nachhaltig trüben. Nach den Zahlen vom Vorabend gehörten die Aktien des weltgrößten Computerherstellers Hewlett-Packard zu den Favoriten. Die starke Nachfrage nach neuer Hardware und Dienstleistungen hatte Umsatz und Gewinn im ersten Geschäftsquartal derart angetrieben, dass das Management die Ziele für das Gesamtjahr anhob. Andere Technologie-Schwergewichte wie IBM oder Intel legten ebenfalls deutlich zu. Für Enttäuschung sorgte jedoch der Ausblick des Einzelhandelsriesen Wal-Mart, der auf anhaltend knappe Kassen bei den Verbrauchern hindeutete. Zu den größten Gewinnern gehörten dagegen Rohstofftitel, darunter Minenkonzerne. Der Casino- und Hotelbetreiber MGM Mirage musste dagegen im vierten Quartal einen höheren Verlust als erwartet verbuchen. Das Online-Reisebüro Priceline.com hatte im vierten Quartal dank guter Buchungsnachfrage die Erwartungen des Marktes schlagen können. So hielt die positive Tendenz im Tagesverlauf an und insbesondere in der letzten Handelsstunde bauten die Indizes ihre Gewinne weiter aus. Am Ende schlossen sowohl die Standardwerte als auch die High Techs deutlich fester.
Geschäftszahlen 17. November 2009 (Industrieproduktion für Oktober)
Pressekonferenzen 28. November 2007 (Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter für Oktober) 02. Oktober 2001 (Sitzung der Notenbank)
Wirtschaftsdaten 30. Juli 2010 (Verbrauchervertrauen der Uni Michigan für Juli) 30. Juli 2010 (Chicagoer Einkaufsmanagerindex für Juli) 30. Juli 2010 (BIP für das 2. Quartal) 29. Juli 2010 (Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe) 28. Juli 2010 (FED Beige Book) 28. Juli 2010 (Auftragseingang langlebiger Güter für Juni) 27. Juli 2010 (Verbrauchervertrauen für Juli) 27. Juli 2010 (Case-Shiller Index für Mai) 26. Juli 2010 (Verkauf neuer Häuser für Juni) 26. Juli 2010 (CFNAI-Index für Juni)