Am Dienstag präsentierten sich die amerikanischen Aktienmärkte nach zwischenzeitlichen Gewinnen uneinheitlich. Angesichts positiver Daten aus dem US-Einzelhandel, die im August stärker als erwartet gestiegen waren, lagen die Indizes zunächst im Plus. Die Lagerbestände in den Industrie- und Handelsunternehmen wiesen im Juli 2010 einen saisonbereinigten Anstieg gegenüber dem Vormonat aus. So lagen die Lagerbestände im Berichtsmonat um 1,0 Prozent über dem Vormonatsniveau. Gewinnmitnahmen bei Bankaktien sorgten jedoch dann für ein Abrutschen der Kurse. In den Fokus rückten bei insgesamt recht wenigen Unternehmensnachrichten die Aktien von Best Buy nach Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal. Der Elektronik-Einzelhändler hatte mit seinem Kennziffern positiv überrascht und seinen Ausblick auf das Gesamtjahr angehoben. Der weltgrößte Netzwerkausrüster Cisco Systems will zudem erstmals in der Firmengeschichte eine Dividende zahlen. Unter den Gewinnern waren auch die Aktien von Delta Air Lines. Die Fluggesellschaft hatte bekanntgegeben, dass sie angesichts der wieder anziehenden Nachfrage im dritten Quartal mit höheren Umsätzen rechnet. Überdurchschnittlich präsentierten sich zudem die Aktien von Intel. Der weltgrößte Chiphersteller hatte mitgeteilt, sich nach den jüngsten Übernahmen im Zentrum des wachsenden Marktes für mobile Internet-Geräte positionieren zu wollen. Zudem hatte das Unternehmen Einzelheiten zu seiner neuen Prozessor-Plattform Sandy Bridge bekanntgegeben. Wie der Bürohändler OfficeMax bekannt gab, erwartet er für das dritte Quartal einen Konzernumsatz, der leicht unterhalb des Vorjahreswertes liegt. Kroger, der größte Lebensmittelhändler in den USA, hat seinen Gewinn im zweiten Quartal unerwartet steigern können. Der Versicherer American International Group befindet sich Medienberichten zufolge in Verhandlungen über eine deutliche Reduzierung der Staatsbeteiligung an dem Konzern. Der Rüstungskonzern Lockheed Martin erwartet in Zusammenhang mit seinem zuletzt angekündigten Abbau von Führungskräften negative Einmaleffekte im dritten Quartal. Entsprechend der Gewinnmitnahmen lagen vor allem die Standardwerte am Ende im Minus, während sich die High Techs auch zum Handelsschluss im positiven Bereich behaupten konnten.
Geschäftszahlen 17. November 2009 (Industrieproduktion für Oktober)
Pressekonferenzen 28. November 2007 (Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter für Oktober) 02. Oktober 2001 (Sitzung der Notenbank)
Wirtschaftsdaten 04. Oktober 2010 (Industrieaufträge für August) 04. Oktober 2010 (Schwebende Hausverkäufe für August) 17. September 2010 (Verbrauchervertrauen der Uni Michigan für September) 17. September 2010 (Verbraucherpreise für August) 17. September 2010 (Realeinkommen für August) 16. September 2010 (Philly Fed Index für September) 16. September 2010 (Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe) 16. September 2010 (Erzeugerpreise für August) 15. September 2010 (Industrieproduktion für August) 15. September 2010 (NY Empire State Index für September)