Zu Wochenbeginn haben die amerikanischen Aktienmärkte zunächst an die Tendenz vom Freitag angeknüpft und schwächer eröffnet. Ein drohender Handelskonflikt zwischen den USA und China belastete dabei die Märkte. Anleger befürchteten eine Ausweitung des Streits um chinesische Reifenimporte in die USA und dadurch eine empfindliche Belastung für die noch schwache Erholung der Wirtschaft. Die Regierung in Peking prüft als Reaktion auf die US-Strafzölle ihrerseits Anti-Dumping-Maßnahmen gegen US-Autos und Geflügelprodukte und will den Fall vor die Welthandelsorganisation (WTO) bringen. Zunehmend sorgen aber wieder Übernahmen für Gesprächsstoff an der Börse. So sprangen die Aktien des US-Mobilfunkanbieters Sprint Nextel um über 10 Prozent in die Höhe. Die Deutsche Telekom erwägt einem Zeitungsbericht zufolge, das US-Unternehmen zu kaufen. Spekulationen über die Beteiligung eines chinesischen Staatsfonds an dem US-Energiekonzern AES Corp gaben den Märkten dann neue Impulse und ließ die Kurse wieder ansteigen. Neben Versorgern und Industriewerten haben auch viele Rohstofftitel dank der Stabilisierung der Gold- und Ölpreise den Markt gestützt. Tagesgewinner waren die Aktie von General Electric. So brachte ein ein Problem mit United-Technologies-Triebwerken für das Jagdflugzeug F-35 eine mögliche Alternative von General Electric wieder in die Diskussion. Weniger gefragt zeigten sich unterdessen die schwer gewichteten Technologiewerte. Dabei kam es mehrheitlich zu Gewinnmitnahmen nach dem zuletzt starken Anstieg. Die Rede zur Lage des Finanzmarktes von US-Präsident Barack Obama am Nachmittag sorgte hingegen für wenig Impulse an den Börsen. Er drängte auf eine Reform der Finanzaufsicht noch in diesem Jahr. Dennoch konnten die Indizes kurz vor Handelsende noch ins Plus drehen und so schlossen sowohl die Standardwerte als auch die High Techs den Tag mit leichten Zugewinnen.
Geschäftszahlen 17. November 2009 (Industrieproduktion für Oktober)
Pressekonferenzen 28. November 2007 (Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter für Oktober) 02. Oktober 2001 (Sitzung der Notenbank)
Wirtschaftsdaten 10. August 2010 (Fed Zinsentscheid) 10. August 2010 (Großhandelszahlen für Juni) 10. August 2010 (Produktivität und Kosten für das 2. Quartal) 03. August 2010 (Schwebende Hausverkäufe für Juni) 03. August 2010 (Persönliche Einkommen und Ausgaben für Juni) 02. August 2010 (ISM-Index verarbeitendes Gewerbe für Juli) 02. August 2010 (Bauausgaben für Juni) 30. Juli 2010 (Verbrauchervertrauen der Uni Michigan für Juli) 30. Juli 2010 (Chicagoer Einkaufsmanagerindex für Juli) 30. Juli 2010 (BIP für das 2. Quartal)